Wie Reykjavík auf dem Handy aussieht
Reykjavík ist eine kleine Hauptstadt, die man zu Fuß durchqueren kann, und fast jeder, der herkommt, nutzt sie als Basis, bevor er rund um die Insel fährt oder eine Gletschertour bucht. Die Besucher sind Zwischenstopp-Reisende mit wenigen Tagen, Ringstraßenfahrer, die die ganze Runde machen, und winterliche Nordlichtbeobachter. In der Stadt ist die Verbindung gut, und fast jedes Café hat WLAN. Was diese Hauptstadt von anderen unterscheidet, ist, wie kurz der Weg vom Stadtrand zu völlig unbebautem Land ist.
Nach der Landung
Der Flughafen Keflavík (KEF) liegt etwa fünfundvierzig Minuten entfernt, per Flughafenbus oder Mietwagen erreichbar, und so kommen fast alle an; der Stadtflughafen dient vor allem dem Inlandsverkehr. Schalten Sie die eSIM schon im Terminal ein, damit Sie Mietwagen und Unterkunft sofort bestätigen können. Die Straße ins Zentrum durchquert weite Lavafelder mit sehr wenigen Gebäuden, weshalb die Verbindung streckenweise schwächer wird, bevor sie beim Erreichen der Stadt wieder voll zurückkehrt.
Wo sich die Abdeckung ändert
Das Zentrum und die umliegenden Wohnviertel sind überall abgedeckt, auf der Straße wie drinnen. Verlässt man die Stadt jedoch auf die Straßen über die Lava, werden lange Abschnitte sehr schwach, weil dort nichts gebaut ist. Der Tunnel unter dem Fjord nördlich der Stadt ist völlig funkstill. Die Straßen im Hochland sollten von vornherein als unversorgt gelten, und starker Wind zusammen mit ganzjähriger Kälte leert einen Akku stets schneller, als man erwartet.
Was ein Tag hier an Datenvolumen kostet
Ein Tag in der Stadt liegt bei etwa 500 MB bis 1 GB, da die Stadt klein ist und WLAN leicht zu finden. Ein Fahrtag verändert das Bild völlig: Die Navigation läuft ununterbrochen, und Wetter- und Straßenbedingungen werden immer wieder neu geprüft. Rechnen Sie für solche Tage mit etwa 1,5 bis 2,5 GB, und laden Sie die ganze Route vorab herunter, damit Sie in den schwachen Abschnitten nicht auf Nachladen angewiesen sind.
Stadtteile, nach denen Reisende häufig fragen
- Die Altstadt und die Laugavegur: Die Haupteinkaufsstraße, gesäumt von Cafés und Küchen; die Verbindung ist stabil, hier sollten Sie alle Tourbuchungen abschließen, bevor Sie zu einer langen Fahrt aufbrechen.
- Die Hallgrímskirkja und der Hügel darum: Der höchste Punkt des Zentrums, mit den bunten Dächern, die sich vom Turm aus unten ausbreiten; oben ist die Verbindung offen und gut, wobei der dicke Beton des Kirchenschiffs sie drinnen schwächt.
- Der alte Hafen und Harpa: Wo die Walbeobachtungsboote ablegen und die gläserne Konzerthalle am Wasser steht; offen und gut nutzbar, wobei sie auf Booten, die weit hinaus in die Bucht fahren, schnell schwächer wird.
- Laugardalur: Das grüne Tal östlich des Zentrums mit dem Thermalbad und dem Park; die Verbindung ist gut, und es ist ein ruhigerer Ort zum Übernachten als die Stadtmitte.
Tagesausflüge aus der Stadt
- Der Golden Circle: Eine Tagestour vorbei am Grabenbruch-Park, den heißen Quellen und dem großen Wasserfall; der Großteil der Strecke ist nutzbar, mit schwachen Stellen im offenen Land. Laden Sie die ganze Route offline herunter, bevor Sie die Stadt verlassen.
- Die Südküste und die Gletscher: Die Straße entlang der Südküste ist lang, mit Lücken von mehreren Kilometern, besonders um die schwarzen Sandebenen und die Gletscherzufahrten. Laden Sie vor der Abfahrt stets Offline-Karten herunter, und bedenken Sie, dass ein Notruf nicht wie eine Datenverbindung funktioniert – verlassen Sie sich dafür auf die offiziellen Rettungsdienste des Landes.
- Die Halbinsel Reykjanes: Vulkanisches Gelände nahe dem Flughafen, wo sich die Bedingungen mit der geologischen Aktivität ändern; Straßen können kurzfristig gesperrt werden, und die Hinweise ändern sich. Prüfen Sie den Status anhand offizieller Bekanntmachungen, bevor Sie losfahren, und verlassen Sie sich nicht auf zuvor gespeicherte Informationen.